Donnerstag, 14. Januar 2016

Neues Jahr, neuer Look

Wer hier regelmäßig liest, hat bestimmt schon gemerkt, dass sich am Blogdesign was geändert hat. Ob das jetzt final ist, weiß ich noch nicht, ich werde vermutlich noch hier und da an einigen Einstellungen schrauben.

Aber nicht nur beim Blog hat sich was getan, auch bei mir war mal wieder ein Makeover fällig. Schon seit einiger Zeit liebäugelt ich mit Ombre-Frisuren, hatte aber Angst, dass das am Ende zu unnatürlich aussehen würde. Gut wenn Frau zu einem Friseur ihres Vertrauens geht, der sein Handwerk versteht. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen:

Der Verlauf sieht schön natürlich aus und kommt auch bei den Locken gut zur Geltung. Da hatte ich ja doch etwas Bedenken. Was bei glatten Haaren gut aussieht, funktioniert bei Locken nicht immer. Hier bin ich aber zufrieden.

Doch es hat sich nicht nur bei den Haaren was getan. Meine alte Brille war mittlerweile 5 Jahre alt!!! Allerhöchste Zeit für eine neue. Und da die vorherige doch sehr dominant im Gesicht war, wollte ich diesmal eine unauffälligere haben. Entschieden hab ich mich für ein rahmenloses Titan- Gestell mit ovalen Gläsern:
links: alt, rechts: neu

Auch im Gesicht fällt die Brille kaum auf:

Und sollte ich doch was auffälligeres haben wollen, kann ich mir immer noch Aufsteckgarnituren für die Fassung holen. Diese gibt es in zig Farben und Varianten (transparent, glänzend, mit Strass, etc).

Alles in allem bin ich mit meinem neuen Look zufrieden und bin mal gespannt, was die Kollegen nächste Woche sagen werden.

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Aber nicht nur andere haben für mich gearbeitet, ich hab auch selber was fabriziert:)

In der Burda 11/2015 war ein Sonderheft von "Geschickt eingefädelt" dabei, daraus wollte ich unbedingt den Schnitt "Emma" ausprobieren. Als Stoffverbrauch wird 2,30 m angegeben. Der einzige Stoff, der bei annähernd an diese Menge rangekommen ist, war der Animal-Print-Jersey, den ihr schon von der Leggins der Kleinen kennt. Allerdings hatte ich auch hiervon nur 2m.

Burda ist ja immer eher etwas Großzügig mit dem Stoffverbrauch, deswegen hab ich mich einfach mal ans Puzzlen gemacht und durch geschicktes Auflegen alle Schnittteile aus dem 2m-Stück rausbekommen (und auch noch die Leggins aus den Resten). Allerdings ist mir hier schon der erste Fehler passiert: ich hab vergessen, die Ärmel zu verlängern! Und als ich dann die Leggins für die Maus genäht hab und der Stoff sich nicht so leicht hat händeln lassen, lag das Kleid erstmal eine Woche auf dem Zuschneidetisch. Jetzt hab ich mich aber doch noch rangetraut und bin mit dem Ergebnis recht zufrieden:

OK, einige Fehler sind da noch drin, aber solange keiner reinschaut, bemerkt die auch keiner. Und die Ärmel sind bei mir jetzt nur 3/4 lang, ich könnte ja behaupten das war Absicht :) Mal sehen, wie das ist. Normalerweise schiebe ich die Ärmel eh immer hoch.

Damit der Beleg nicht ständig rausblitz, hab ich ihn von rechts nochmal abgesteppt (da er mit Vlies verstärkt ist, dehnt er sich ja eh nicht) und an einigen Stellen zusätlich fixiert (Rücken- und Schulternähte und vorne, damit der Ausschnitt nicht aufklafft)

Alles in allem, bin ich mit dem Kleid soweit zufrieden. Die Raffung ist ein "Bauchschmeichler" und kaschiert wirklich schön

Und auch hinten bilden sich dank der Mittelnaht und den damit verbundenen Anpassungsmöglichkeiten keine Falten:

 
Schnittdetails:
Schnittmuster: 6829 von Burda (für diejenigen, die das Sonderheft nicht haben), Gr. 42

Stoff: dünner Leojersey von Michas Stoffecke
Änderungen: keine

Meine Meinung zum Schnitt: an sich ist der Schnitt nicht sehr kompliziert, ich werde ihn vermutlich nochmal aus festerem Jersey nähen

verlinkt bei: RUMS

LG
Silvana

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